Was für eine bitterer Wahlabend! Die SPD hat klar verloren. Und ich werde dem nächsten Abgeordnetenhaus nicht angehören. Das macht mich traurig, denn diese Arbeit habe ich verdammt gern gemacht! Mich für die Menschen einzusetzen, da zu sein, Probleme zu lösen und über die Zukunft dieser Stadt mitzuentscheiden – das erfüllt mich immer noch mit Demut. Es hat mir unendlich viel Spaß gemacht.

Auch bei mir im Wahlkreis hat uns die Linke klar geschlagen. Dazu meinen herzlichen Glückwunsch!

Einen aussichtsreichen Listenplatz hatte ich leider nicht, sodass ich auch aufgrund des schlechten Zweitstimmenergebnisses der SPD nicht ins Parlament einziehe.

Was mich aber stolz macht: Wir haben bei der Erststimme einen ganz klaren Unterschied gemacht – fast fünf Prozent mehr als bei der Zweitstimme. Danke für dieses große Vertrauen!

Als einzige SPD-Kandidatin in Berlin konnte ich mein Erststimmenergebnis von 2023 verbessern – gegen den miesen Trend.

Das zeigt mir: Es macht einen Unterschied, wenn man sich einsetzt, als Abgeordnete präsent ist und nah bei den Menschen bleibt.

Wir haben Herzen gewonnen. Wir haben Menschen gezeigt, dass Sozialdemokratie vor Ort ist, dass sie nahbar ist, Probleme löst – und singen kann. 😉

Danke.

Zur Krise der SPD Berlin gibt es viel zu sagen. Ich glaube fest daran, dass es die Sozialdemokratie weiter in dieser Stadt braucht. Aber eine, die sich nicht nur mit sich selbst beschäftigt und eine, die die Courage hat, die soziale Frage immer wieder in den Mittelpunkt zu rücken und klare Antworten zu geben. Daran arbeite ich weiter mit!

Also Krönchen richten und weiter geht’s!

Wir sehen uns im Kiez!

Eure Linda