Meine Themen

Wie wollen wir in unserem Kiez leben? Diese Frage stellt sich nicht erst, seit die Corona-Pandemie unser Leben auf den Kopf gestellt hat.

Wir wollen nicht akzeptieren, dass Obdachlosigkeit und Armut zu unserer Stadt gehören. Um Armut zu beenden, braucht es die Anstrengung der Gemeinschaft und starke politische Maßnahmen.

Kiez mit Freiräumen

Öffentliche Flächen sind rar in der wachsenden Stadt. Wir müssen sie fair verteilen, gut gestalten und den Verkehr umdenken. Auch weil der Klimawandel längst da ist.

Kiez mit Kunst und Kultur

Wir wollen eine Stadt, in der Kunst und Kultur einen Platz haben. Mehr als nur Lippenbekenntnisse, sondern konkrete Unterstützung.

Bildungskiez

Wir verstehen Schulen als Orte, an denen alle zusammenkommen. Und Digitalisierung als DEN Schlüssel gegen Bildungsungerechtigkeit, damit wirklich alle erreicht werden.

Kiez ohne Armut

Armut ist da – auch in unserem Kiez. Vor Supermärkten fragen Menschen nach Geld, unter Brücken leben Obdachlose. Auch die Zahlen zur Kinderarmut sind bedrückend: Fast jedes dritte Berliner Kind lebt in einer Familie, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen ist.

Ist es radikal zu sagen, wir müssen in unserem Kiez die Armut abschaffen? Oder ist es nicht viel radikaler, dass wir Armut in Berlin akzeptieren?

Auch für ganz Berlin ist Armutsbekämpfung DAS THEMA. Ende Januar 2020 wurde in der sogenannten “Nacht der Solidarität” gezählt: Es leben rund 2000 Obdachlose auf Berlins Straßen. Und ganz sicher gibt es noch viel mehr Berliner:innen, die ohne eigenen Mietvertrag leben müssen.

Im Sinne der UN-Nachhaltigkeits-ziele müssen Armut und Obdachlosigkeit bis 2030 beendet werden. Ich kann und will mich nicht daran gewöhnen, dass Menschen ohne Bleibe unter Brücken leben müssen. 

Ein Kiez ohne Armut, eine Stadt ohne Armut! Das fordere ich.


Meine Forderungen:

  • Wohnen ist Menschenrecht – „Housing First“: Jeder Mensch bekommt eine Wohnung
  • Fortsetzung des Mietendeckels – denn er wirkt gegen Verdrängung!
  • Sozialen Wohnungsbau fördern
  • Einführung von Patensystemen für Familien
  • Stärkung des Sozial-Psychatrischen Dienstes an Schulen
  • Mehr Geld für die Hilfe-Systeme – und diese besser bündeln


Kiez mit Freiräumen

 Unser Kiez kann Vorreiter sein bei der Umgestaltung Berlins. Wo Raum ein hohes Gut ist, verteilen wir diesen neu, gerechter und umweltfreundlicher. 

Denn Kieze sollen neben dem Wohnen auch zum Verweilen und Entspannen dienen. Sie sollen lebens- und liebenswerter werden, damit sich die Bewohner:innen darin wohl- und sicher fühlen. Eine Umgestaltung des öffentlichen Raumes hilft uns allen, denn so gewinnt die Kiezgemeinschaft und das Klima.

Wir leben in einer akuten Klimakrise und müssen auch in unserer Stadt darauf reagieren. Indem wir diese Freiräume ökologisch gestalten, leistet unser Kiez einen Beitrag zu den Klimaschutz-Zielen.

Meine Forderungen:

  • Mehr Platz und damit Sicherheit für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen
  • Schaffung von Kiezblöcken zur Beruhigung des Verkehrs und zur Umgestaltung der Kieze 
  • Fahrradstraßenbeschlüsse konsequent umsetzen undgeschützte Radstreifen schnell bauen 
  • Konsequente Begrünung von öffentlichen Flächen – mehr Natur in der Stadt!
  • Mehr Mitarbeiter:innen in den Grünflächenämtern
  • Gehwege verbreitern, ausbessern, begrünen 


Kiez mit
Kunst und Kultur

An Orten, wo Kunst und Kultur stattfinden, kommen Menschen zusammen und (er)leben Gemeinschaft. 

Die Corona-Krise hat die Berliner Kunst- und Kulturszene hart getroffen. Clubs haben geschlossen, Cafés verharren im To-go-Zustand und Künstlerinnen und Künstler haben schlichtweg keine Arbeit mehr. Das sind all jene, die Berlin über die Landesgrenzen bekannt machen.

Was wird aus der Stadt? 

Hinzu kommt, dass die Kulturszene schon vor der Corona-Krise Schwierigkeiten hatte, denn Wohn- und Gewerberäume werden immer knapper. Unser Ziel muss also sein, die Berliner Kieze lebendig zu halten – oder gar wieder zu beleben.

Meine Forderungen

  • Post-Corona Hilfe für Künstlerinnen und Künstler. Ein Fördertopf für Solo-Selbstständige und Künstler:innen, um Ideen, Projekte und Kunst zu fördern
  • Bezirkseigene Flächen  zu bezahlbaren Mieten, wo Ateliers oder auch Coworking Spaces Platz finden
  • Späti-Sonntagsöffnung erlauben: Ladenöffnungszeiten für inhabergeführte Spätverkäufe zu lockern und auch an Sonn- und Feiertagen möglich zu machen
  • Gewerbemiete deckeln – Verdrängung von Kleingewerbe verhindern


Bildungskiez

Die Schule ist einer der wenigen Orte, an dem Kinder und Eltern aus unterschiedlichen sozialen Schichten zusammen treffen. Diese Gemeinschaft muss gefördert werden und stark sein, damit die Kinder später auch als Erwachsene zusammenhalten. 

In der Schule lernen die Kinder von früh an, wie man eine Gemeinschaft organisiert und Differenzen überbrückt. Schule ist „Demokratie live“. Diese demokratischen Schulräume müssen wir konsequent fördern und schützen.

Außerdem sind die Bildungschancen eines Kindes in Deutschland zum großen Teil von seiner Herkunft abhängig. Ein Armutszeugnis. 

Die Digitalisierung darf diese Ungerechtigkeit nicht noch weiter fördern, sondern muss ein Wendepunkt sein.  

Meine Forderungen:

  • Konsequentes digitales Lernen ab Klasse 1 – auch wenn kein Corona ist!
  • Medienkunde im Lehrplan – gegen Fake News, für eine demokratische Schule
  • Nachhaltige Entwicklung und globale Gerechtigkeit als Themen in den Lernplan
  • Schulen handlungsfähig machen – mit eigenen Budgets und Entscheidungsgewalt
  • Mehr Personal: im Klassenraum, im Hort und für die digitale Infrastruktur


Linda auf anderen kanälen

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