Politischer Austausch zwischen Polen und Deutschland ist so wichtig in diesen Zeiten! Auf Einladung der Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Polen haben wir als Berliner SPD-Abgeordnete die polnische Hauptstadt Warschau besucht. Wir waren im Sejm (dem Parlament), haben mit unserer Schwesterpartei Nowa Lewica geredet, mit Vertreter*innen der Deutschen Botschaft, der Stadtverwaltung und Kommunalpolitiker*innen.

Unsere Themen in Warschau

  • Die Herausforderungen der Energiewende: Warschau hat 80 Prozent der Stadt durch Fernwärme versorgt. Diese klimaneutral zu bekommen, ist die große Herausforderung!
  • Stand der deutsch-polnischen Beziehungen: Es bleibt kompliziert, gerade weil die Pis-Partei immer wieder mit anti-deutschen Ressentiments Wahlkampf macht.
  • Klimaanpassung in der Großstadt: Auch Warschau setzt konsequent auf Begrünung.
  • Obdachlosigkeit in Polen: Seit 2021 versorgt die Stadt Warschau obdachlose Menschen kommunal und macht damit gute Erfahrungen.
  • Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit: Die klare Botschaft der Polen ist: Wenn einmal die Rechtsstaatlichkeit eingeschränkt ist, ist es sehr mühsam sie wieder herzustellen. Daher sollte man Demokratiefeinde unbedingt verhindern.

Auf gute Nachbarschaft

In guter Nachbarschaft können wir immer viel voneinander lernen. Wir wollen gemeinsam daran arbeiten, dass wir auch miteinander wachsen.

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Mathias Schulz (SPD), Linda Vierecke (SPD), Daria Gosek-Popiołek (Nowa Lewica), Maja Lasić (SPD), Lars Düsterhöft (SPD), Max Brändle (FES)